STOCKMEIER Holding GmbH, Bielefeld
Am Stadtholz 37
33609 Bielefeld

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Geschichte

Die Historie der Stockmeier Gruppe

1920bis heute

Starke Verbindungen aus Bielefeld und der Welt.
Seit beinahe 100 Jahren.

1920

Historische Portrait von August Stockmeier

Der Beginn von etwas Großem

Als August Stockmeier 1920 eine Chemikalienhandlung gründete, konnte niemand ahnen, welche Dimension das Unternehmen später erreichen sollte.

Die Anfänge 1920 sind bescheiden, die Firma wird in angemieteten Räumen in Bielefeld betrieben. Im Jahr 1921 tritt Heinrich Möller als gleichberechtigter Gesellschafter in die Firma ein. So entsteht die Chemische Fabrik Stockmeier + Möller

Historische Aufnahme der Zentrale in Bielefld

Stockmeier und Möller erwerben das Grundstück an der Eckendorfer Straße in Bielefeld. Die Geschäftsräume werden hierhin verleg. Noch heute ist dieser Standort der Hauptsitz der Unternehmensgruppe.

STOCKMEIER Mitarbeiter 1950

Das 30-jährige Firmenjubiläum wird gefeiert und ein Gruppenfoto mit allen Mitarbeitern aufgenommen. 

1959

Neue Akzente mit der zweiten Generation

Im Jahr 1959 tritt Dr. Jürgen Stockmeier in die Geschäftsführung ein. Noch im selben Jahr verstirbt sein Vater August und er muss die volle Verantwortung für den Familienstamm Stockmeier übernehmen. Das Unternehmen hat zu diesem Zeitpunkt ca. 70 Mitarbeiter. 

Um unabhängiger vom reinen Chemikalienhandel zu werden, schlägt Stockmeier in den nächsten Jahrzehnten neue Wege ein: Neben dem Handelsgeschäft setzte man auf die Entwicklung und Produktion in unterschiedlichen Anwendungsbereichen.

Werksgebäude von STOCKMEIER Chemie

In diesem Jahr trennen sich die Wege der Inhaberfamilien Stockmeier und Möller. Das Unternehmen wird geteilt und es entsteht die STOCKMEIER Chemie mit Sitz in Bielefeld. Familie Möller übernimmt den Standort in Steinfurt. 

Construction site solvent tanks 1985

Am Standort Bielefeld wird von 1985 bis 1989 das Lösemittellager saniert. Tanks werden erneuter und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. 

1990

Mit überregionalem Wachstum auf Erfolgskurs

1990 tritt Peter Stockmeier in das Unternehmen ein und baut sowohl das Handelsgeschäft als auch den Bereich Produktion konsequent weiter aus. Durch organisches Wachstum und strategische Zukäufe erlangt die Unternehmensgruppe eine führende Position in Deutschland und im europäischen Ausland.  

Im Mai 1991 wird die STOCKMEIER Urethanes in Bielefeld gegründet. Dr. Jürgen Stockmeier hatte 1990 über einen gemeinsamen Freund Edwin Martinkat kennengelernt und in wenigen Treffen mit ihm ein Polyurethan-Systemhaus gegründet, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Lacken, Klebstoffen, Dichtstoffen und Elastomeren konzentriert. 

Baumaßnahmen 1992

In den folgenden Jahren werden am Standort Bielefeld kontinuierliche Bau- und Erweiterungsmaßnahmen vorgenommen. 

STOCKMEIER Food Muster

Die STOCKMEIER Food wird am Standort Bielefeld gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von Lebensmittelaromen. Aus Platzgründen zieht die STOCKMEIER Food später nach Herford um, wo sie heute zwei Werke betreibt. 

Die SNAD SA in Cernay, Frankreich, wird akquiriert, die heutige STOCKMEIER Urethanes France S.A.S.

STOCKMEIER Food Herford

Aus Platzgründen zeit die STOCKMEIER Food im Jahr 1999 nach Herford in ein eigenes Werk um. 

Das Chemieunternehmen Karl Löffler mit Standorten in Köln und Eilenburg bei Leipzig wird im Jahr 2000 übernommen. Die STOCKMEIER Chemie hat zu diesem Zeitpunkt ca. 100 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von ca. 96 Mio. DM. Die Jahrestonnage liegt bei 100.000 Tonnen. 

Hochregallager Bielefeld 2003

Das neue Hochregallager in Bielefeld wir in Betrieb genommen. Die zusätzlichen Lagerkapazitäten ermöglichen einen weiteren Ausbau des Geschäfts und sind ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung des Unternehmens. 

Die STOCKMEIER Urethanes begann bereits in den späten 1990er Jahren mit Exporten in die Vereinigten Staaten. Aufgrund des regen Zuspruchs auf dem Markt entschieden sich die Inhaberfamilien, in den Aufbau eines Systemhauses in Amerika zu investieren. Unmittelbar nach der Gründung der STOCKMEIER Urethanes USA, Inc., wurde im Frühjahr 2003 das Grundstück in Clarksburg, West Virginia, erworben. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Expansionsprojekte vollzogen, um das Wachstum weiter zu unterstützen.

KAPP-CHEMIE

Im Jahr 2007 wird die KAPP-CHEMIE in Miehlen übernommen. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von spezialisierten chemischen Produkten für die Gewebe- und Textilindustrie. 

Die STOCKMEIER Gruppe diversifiziert ihr Geschäft damit weiter und baut sich neben der Chemiedistribution ein weiteres Standbein mit einem produzierenden Unternehmen auf. 

Es wird ein Joint Venture mit der Firma Staub & Co. mit Standorten in Nürnberg und München geschlossen. So ist die STOCKMEIER Gruppe von nun an auch mit eigenen Standorten in Süddeutschland vertreten. 

STOCKMEIER Urethanes Lemgo

Das Geschäft der STOCKMEIER Urethanes hat sich sehr gut entwickelt. Aus diesem Grund zieht das Unternehmen 2010 an einen eigenen Standort nach Lemgo um. 

Luftbildaufnahme vom Standort STOCKMEIER Bielefeld

Die Firma Quaron, ein etablierter Chemikalienhändler in Frankreich, wird durch ein Joint Venture der Unternehmen STOCKMEIER und OQEMA übernommen. 

Im selben Jahr wird des Betriebsgelände in Bielefeld durch den Kauf des benachbarten Geländes der Anker-Werke erheblich vergrößert. Es entstehen neue Büros, Lager- und Kommissionierflächen sowie Produktionsbereiche. 

[Translate to Deutsch:] STOCKMEIER Chemie Balve

Im Februar 2013 wird die insolvente KRUSE Gruppe übernommen. So kommen auf einen Schlag etwas über 400 Mitarbeiter neu in die STOCKMEIER Gruppe. Durch diese Akquisition erwirtschaftet STOCKMEIER mit dem Chemiehandel nun einen Umsatz von Rund 600 Mio. Euro in Deutschland, Benelux und Polen. 

Im selben Jahr wir auch noch die Firma Silbermann in Gablingen durch das Joint Venture mit Staub & Co. Übernommen. Da Unternehmen firmiert seitdem als STAUB & CO. – SILBERMANN.

In Bielefeld werden die neue Produktion und das zweite Hochregallager auf dem Werksgelände am Stadtholz 37 in Betrieb genommen. 

Die HDS Chemie mit Hauptsitz in Wien wird übernommen. Der österreichische Chemikalienhändler ist spezialisiert auf die Märkte in Zentralosteuropa. 

Lager Valencia

Der Expansionskurs wird weiter fortgesetzt. Die Chemiedistributionssparte der spanischen INDUKERN Gruppe wird durch STOCKMEIER erworben. Die Geschäfte werden durch die neu gegründete STOCKMEIER Química fortgeführt. 

Im Juli kauft STOCKMEIER weitere 50% an Quaron in Frankreich und hält nun 100% am Unternehmen. 

Am Standort Bielefeld wird eine neue Produktionshalle für Reinigungsmittel gebaut, die 2019 in Betrieb geht. Weitere Baumaßnahmen stehen noch an. 

Ausblick

Nachhaltiges Wachstum und weitere Entwicklung der STOCKMEIER Gruppe

Heute produziert und distribuiert die STOCKMEIER Gruppe mehr als 25.000 verschiedene chemische Standard- und Spezialprodukte. Über 1.400 Mitarbeiter arbeiten an mehr als 50 Standorten in Deutschland, Europa und Übersee. Sie versorgen rund 30.000 Kunden mit Chemikalien für verschiedenste Anwendungen.

Im nächsten Jahr wird das Unternehmen 100 Jahre alt. Bei aller Erschließung neuer Märkte und internationaler Expansion sind wir stolz darauf, ein unabhängiges Familienunternehmen aus Bielefeld zu sein. Die Grundlage für unseren Erfolg sind unsere tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.